Geschichte

 

Der Lagotto Romagnolo war ursprünglich eine Wasserapportier- rasse. Schon im 15. Jahrhundert taucht auf Gemälden von Andrea Mantegna ein Hund auf, der dem Lagotto sehr ähnlich war.

 

Im 16. Jahrhundert wird von kleinen gelockten Hunden in den Sumpfgebieten von Comacchio und der Romagna berichtet, der das Wild aus dem Wasser apportierte. Selbst im Winter, wenn das Wasser von einer dünnen Eisschicht bedeckt wurde, schwamm der Lagotto meist stundenlang im Wasser und apportierte Blässhühner. Das dichte gelockte Fell schützte den Lagotto vor dem kalten Wasser.

 

Nach der Trockenlegung der Sümpfe im 19. Jahrhundert wurde der Lagotto auf die Trüffelsuche spezialisiert. Durch seine gute Nase, seinen Körperbau und die Fellstruktur war und ist er prädestiniert für die Trüffelsuche im dichten Unterholz.

 

Im Jahre 1995 wurde der Lagotto Romagnolo vom F.C.I. vorläufig als Rasse anerkannt.

 

Inzwischen hat sich der Lagotto in Europa weit verbreitet, selbst in Amerika gibt es den Lagotto.